Corona Soforthilfe

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Auszubildende sollen bleiben

Damit in dieser wirtschaftlich schwierigen Zeit Lehrlinge in den Betrieben gehalten werden können,  hat die Bunderegierung das Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ beschlossen.

Was umfasst das Programm?

  • Ausbildungsprämie (Ausbildungsangebot fortführen) → 2.000€ einmalig
  • Ausbildungsprämie plus (Ausbildungsangebot erhöhen) → 3.000€ einmalig
  • Vermeidung von Kurzarbeit → 75% der Ausbildungsvergütung
  • Auftrags- und Verbundausbildung → n.n.
  • Übernahmeprämie → 3.000€ einmalig

Wer kann beantragen?

  • Kleinere und mittlere Unternehmen, die vor der Krise wirtschaftlich und finanziell gesund gewesen sind und:
    • mind. 1 Monat Kurzarbeit im 1. Halbjahr 2020 oder
    • Umsatzrückgang in 04+05/2020 durchschnittlich von mind. 60% ggü. 04+05/2019
  • gültig für Ausbildungsverträge ab 01.08.2020
  • Antragsfristen:
    • Ausbildungsprämie/Ausbildungsprämie plus: 3 Monate nach erfolgreicher Beendigung der Probezeit
    • Übernahmeprämie: 3 Monate nach erfolgreicher Beendigung der Probezeit
    • Ausbildungszuschuss zur Vermeidung von KUG: Der Antrag auf Zuschuss ist rückwirkend für jeden Monat innerhalb einer Ausschlussfrist von drei Monaten zu stellen.

Wo können die Maßnahmen beantragt werden?

Bei der zuständigen Bundesagentur für Arbeit können Sie beantragen:

  • Ausbildungsprämie 
  • Ausbildungsprämie plus
  • Förderung von Ausbildungsvergütung zur Vermeidung von Kurzarbeit 
  • Übernahmeprämie 

Die Förderung pandemiebedingter temporärer Auftrags- und Verbundausbildung kann erst nach Veröffentlichung der Förderbekanntmachung beantragt werden. (wird noch erarbeitet)

Bitte beachten Sie, dass die Förderrichtlinie weitere, umfassende Bedingungen enthält, die im Einzelfall zu prüfen sind. Fördermöglichkeiten für aktuell nach abgeschlossener Ausbildung in Festanstellung übernommene Auszubildende sind uns nicht bekannt.

Bundesländer mit eigenen Maßnahmen

Zudem haben folgende Bundesländer Hilfen für Unternehmen/Praxen mit Auszubildenden beschlossen. Voraussetzung ist auch hier, dass das Unternehmen bzw. die Praxis wegen Corona von einer teilweisen oder vollständigen Schließung betroffen ist. (Stand heute 02.06.2020)

Mecklenburg-Vorpommern

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit in Mecklenburg-Vorpommern hat ein Förderprogramm in Form eines nicht-rückzahlbaren Zuschusses aufgelegt. Anträge müssen bis zum 31.07.2020 gestellt werden.

Sachsen

Der Freistaat zahlt von der COVID-19-Pandemie betroffenen Ausbildungsbetrieben in Sachsen einen Zuschuss zur Ausbildungsvergütung. Dazu wurde eine Förderrichtlinie des Arbeits- und Wirtschaftsministeriums vom Kabinett verabschiedet. 

Thüringen

3,8 Millionen stellt Thüringen für seine Ausbildungsbetriebe bereit, die von einer teilweisen oder vollständigen Schließung wegen Corona betroffen sind. 

Wenn Sie Fragen haben, können Sie sich gerne an uns wenden!

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