Überbrückungshilfe

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Zuschüsse zu den fixen Betriebskosten sichern

Stand: 23.06.2020

Die Überbrückungshilfe ist ein branchenübergreifendes Zuschussprogramm der Bundesregierung mit einer Laufzeit von drei Monaten. Hierbei werden Unternehmen nicht-rückzahlbare Zuschüsse zu den fixen Betriebskosten gewährt. Für das Programm stehen 25 Milliarden Euro zur Verfügung. Zuständig für die Bewilligung der Zuschüsse werden die Länder sein.

Wer ist antragsberechtigt?

Das sind Unternehmen, die im April und Mai 2020 einen Umsatzrückgang von mindestens 60 Prozent gegenüber den Monaten April und Mai 2019 nachweisen können.

Wer diesen Nachweis erbringen kann, bekommt je nach Umsatzeinbruch in den Monaten Juni bis August 2020, bezogen auf den jeweiligen Vorjahresmonat, zwischen 40 Prozent und 80 Prozent seiner laufenden monatlichen Fixkosten erstattet. Die Zuschüsse sind gestaffelt nach der Anzahl der Beschäftigten.

Was dabei als Fixkosten gilt, hat das Bundeskabinett genau beschrieben (»hier nachzulesen auf Seite 3f.). 

Wie funktioniert's?

Die Antragsstellung erfolgt in 2 Schritten:

Die Unternehmen geben eine Schätzung der Umsätze für die Monate April und Mai 2020 ab unter Berücksichtigung der Vergleichsumsätze der Monate April und Mai 2019.

Die Umsätze April und Mai 2020 müssen hierbei kumuliert unter 60% der Vorjahresumsätze sein.

Dann erfolgt die Schätzung der Umsätze für die Monate Juni, Juli und August 2020 und ein Vergleich mit den Vorjahresumsätzen der Monate Juni, Juli und August 2019. Hierbei muss der auf den einzelnen Monat betrachtete Umsatzeinbruch mindestens 40% betragen, um einen Zuschuss zu bekommen.

Ferner sind die förderfähigen Fixkosten abzuschätzen, deren Erstattung beantragt wird.

Für die Beantragung der Überbrückungshilfe im Rahmen eines Antragsverfahrens gibt es derzeit noch keine Vordrucke.

Der Antrag ist jedoch bis zum 31.09.2020 zu stellen.

Das Antragsverfahren ist durch einen Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer direkt an die Bewilligungsstellen der Länder zu übermitteln.

Die Nachweisführung erfolgt anhand der Meldung der tatsächlichen Umsätze für die Monate April bis August 2020 und der Meldung der tatsächlichen Fixkosten für die Monate Juni bis August 2020 durch den Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer an die Bewilligungsstellen der Länder.

Der Nachweis kann jedoch auch nach dem 31.08.2020 erbracht werden. Anhand dieser wird dann geprüft, ob der Zuschuss zurecht bewilligt wurde oder zurückzuzahlen ist.

Berechnungshilfe

Das beigefügte Berechnungsschema kann die Arbeit erleichtern, damit ist schnell und übersichtlich zu ermitteln, ob und in welcher Höhe die Voraussetzungen unter Berücksichtigung der förderfähigen Fixkosten vorliegen.

Noch Fragen?

Bei weiteren Fragen zum Thema wenden Sie sich geren direkt an unser Kompetenzteam per »Mail oder über das folgende Formular:

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